HSLU Design & Kunst in «Schweiz Aktuell» auf SRF


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Rückblick auf die Geschichte der Kunstgewerbeschule

Anlässlich ihres vollständigen Umzugs in die Viscosistadt sendete SRF am 28. November 2019 in «Schweiz Aktuell» einen Beitrag zur HSLU Design & Kunst. Dabei interessierte nicht nur der neue Standort mit seinen grosszügigen Werkstätten. Martina Akermann gab auch Auskunft zur historischen Entwicklung der Schule. Sie und Julia Müller hatten auf das Jubiläumsjahr 2017 hin ihre wechselvolle Geschichte aufgearbeitet.

Wir wünschen der HSLU Design & Kunst alles Gute am neuen Standort beim Aufschlagen eines neuen Kapitels in ihrer Geschichte!

Mit Linus auf Fototauchgang


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Neuer Mitarbeiter und ein spannendes neues Projekt

Seit Mitte Oktober haben wir einen studentischen Mitarbeiter: Linus Ruegge ist Historiker, hat in Basel studiert und sich schon in diverse Archive vergraben, wohnt in Luzern, pflegt privat einen Garten und setzt sich auch im Rahmen seines Dissertationsprojektes mit Grünflächen auseinander. Da geht es nämlich um die Geschichte urbaner Natur in Luzern. Linus wird uns bei der Erschliessung verschiedener Archive unterstützen, und uns auch sonst tatkräftig unter die Arme greifen. Wir freuen uns sehr über das neue Mitglied in unserem kleinen Team: Herzlich willkommen, Linus!

Unser erstes gemeinsames Projekt ist ein äusserst spannender Tauchgang mitten in die Luzerner (und Schweizer) Fotogeschichte:

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Unser Sommerteam


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Was für ein Glück: Wir haben viel zu tun – und dürfen auf tolle Projektmitarbeitende zählen

Wir haben alle Hände voll zu tun! Martina gräbt sich durch Quellen zum sozialen Fürsorgewesen im Kanton Zug, Julia schreibt Archivkonzepte und Leitfäden, soeben waren wir noch in Sachseln und haben eine Nachlieferung erschlossen, daneben suchen wir eine studentische Mitarbeiterin oder einen studentischen Mitarbeiter, streiken für mehr Gleichberechtigung und ja, machen auch mal Ferien. Und jetzt stehen bereits die nächsten Erschliessungsprojekte an: Auch in diesem Sommer sind wir wieder in der Gemeinde Ingenbohl tätig, ausserdem starten wir mit der Erschliessung des Archivs von Pfarrei und Kirchgemeinde Büron-Schlierbach. Das schöne ist, dass wir auf tatkräftige Unterstützung zählen dürfen.

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Für mehr Gleichstellung!


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archivaria am Frauenstreik 2019

Am heutigen Frauenstreiktag haben natürlich auch wir gestreikt. Für mehr Gleichstellung – in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, im Leben. Für Lohngleichheit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen Sexismus. 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik 1991 bleibt noch viel zu tun.

Schön, dass so viele da waren. Und ein grosses Dankeschön dem engagierten Komitee!

Unser Team braucht Unterstützung


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Für diverse Archivprojekte suchen wir per Mitte Oktober

eine studentische Mitarbeiterin / einen studentischen Mitarbeiter (ca. 30-40%)

Details im Originalinserat

 

St. Anna Stiftung: Einführung eines Ordnungssystems


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Auch der Umzug digitaler Informationen ist ein Kraftakt

Es sind zwar keine Zügelboxen zu sehen, doch trotzdem steht hier ein grosser Umzug an: Die St. Anna Stiftung stellt von einer über die Jahre gewachsenen Ablage auf ein neues Ordnungssystem und damit auf eine besser strukturierte Ablage um. Das Ordnungssystem entwickelten wir gemeinsam mit den Bereichsleitenden sowie der Verantwortlichen für das Qualitätsmanagement, Corinne Sturm. Gerade das «Zügeln» der digitalen Informationen ist aufwendig, weil sich in all den Jahren so einiges angesammelt hat. 

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Heute den Grundstein für das Archiv von morgen legen


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Beitrag im Kirchenboten

In der aktuellen Ausgabe des Kirchenboten berichten wir über unser Projekt mit der Reformierten Kirche Luzern (2016 bis heute): Da geht es um Gedächtnisse, Demenz und Datenlecks, um 61 Laufmeter geordnete Geschichte, und um das Archiv der Zukunft. Neugierig? Der Artikel steht hier zum Download bereit.

Bild: Kirchenvorstand, Pfarrerschaft und Begleitung an der Aufrichtfeier der sich im Bau befindlichen Lukaskirche, ca. 1934 (FotografIn unbekannt), Archiv der reformierten Kirchgemeinde Luzern, A2/A.751.

Kanton Zug: Historische Aufarbeitung des sozialen Fürsorgewesens von 1850 – 1980


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Mitarbeit im Forschungsprojekt der Zürcher Beratungsstelle für Landesgeschichte

In den letzten Jahren wurde die Thematik der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen breiter historisch erforscht und der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Betroffenen dieser Massnahmen. Das erlebte Unrecht kann man zwar nicht ungeschehen machen, jedoch werden die Opfer nach Jahrzehnten des stillen Leidens endlich ernstgenommen und rehabilitiert. Nun will der Kanton Zug das soziale Fürsorgewesen mit all seinen verschiedenen Aspekten als erster Kanton in der Schweiz umfassend aufarbeiten und beauftragt hierfür die Beratungsstelle für Landesgeschichte, ein Spin-off der Universität Zürich unter der Leitung von Dr. phil. Thomas Meier.

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Korporation Freiteil Sarnen: Historisches Archiv öffentlich zugänglich


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Aufschaltung des Verzeichnisses in der Archivdatenbank des Staatsarchivs Obwalden

Im Kanton Obwalden zählen die Korporationen zu den ältesten öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Allein in Sarnen gibt es bis heute vier Korporationen; erstmals erwähnt werden sie in einem Gerichtsurteil von 1390. Über Jahrhunderte organisierten sie die Rodung und Bewirtschaftung der gemeinschaftlichen Allmenden, Wälder und Alpen. Ausserdem übernahmen die Korporationen Aufgaben der späteren Kirchgemeinde- und Einwohnergemeinden, etwa im Vormundschaftswesen, beim Bau und Unterhalt von Kirchen oder als Feuer- und Baupolizei. Entsprechend grosse Bedeutung kommt den Archiven dieser Institutionen zu.  

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Eintauchen in die Bilderflut des 20. Jahrhunderts


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Analyse und Bewertung des Bestands „Foto Friebel“ im Stadtarchiv Sursee

Im April und Mai hatten wir das Vergnügen, uns durch einen noch weitgehend unentdeckten Bilderschatz zu wühlen: Unsere Aufgabe war die Analyse und Bewertung des analogen Fotonachlasses der Surseer Fotografenfamilie Friebel. Der umfangreiche Bestand befindet sich heute im Besitz des Stadtarchivs Sursee. Ein kleiner Teil ist erschlossen – der weitaus grössere Teil aber harrt noch seiner Entdeckung. Und Rettung. Handelt es sich bei Fotografien doch um ein hochgradig sensibles Archivgut, das aufwändiger Konservierungsmassnahmen bedarf.

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