Unser Sommerteam


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Was für ein Glück: Wir haben viel zu tun – und dürfen auf tolle Projektmitarbeitende zählen

Wir haben alle Hände voll zu tun! Martina gräbt sich durch Quellen zum sozialen Fürsorgewesen im Kanton Zug, Julia schreibt Archivkonzepte und Leitfäden, soeben waren wir noch in Sachseln und haben eine Nachlieferung erschlossen, daneben suchen wir eine studentische Mitarbeiterin oder einen studentischen Mitarbeiter, streiken für mehr Gleichberechtigung und ja, machen auch mal Ferien. Und jetzt stehen bereits die nächsten Erschliessungsprojekte an: Auch in diesem Sommer sind wir wieder in der Gemeinde Ingenbohl tätig, ausserdem starten wir mit der Erschliessung des Archivs von Pfarrei und Kirchgemeinde Büron-Schlierbach. Das schöne ist, dass wir auf tatkräftige Unterstützung zählen dürfen.

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Für mehr Gleichstellung!


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archivaria am Frauenstreik 2019

Am heutigen Frauenstreiktag haben natürlich auch wir gestreikt. Für mehr Gleichstellung – in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, im Leben. Für Lohngleichheit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen Sexismus. 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik 1991 bleibt noch viel zu tun.

Schön, dass so viele da waren. Und ein grosses Dankeschön dem engagierten Komitee!

Unser Team braucht Unterstützung


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Für diverse Archivprojekte suchen wir per Mitte Oktober

eine studentische Mitarbeiterin / einen studentischen Mitarbeiter (ca. 30-40%)

Details im Originalinserat

 

St. Anna Stiftung: Einführung eines Ordnungssystems


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Auch der Umzug digitaler Informationen ist ein Kraftakt

Es sind zwar keine Zügelboxen zu sehen, doch trotzdem steht hier ein grosser Umzug an: Die St. Anna Stiftung stellt von einer über die Jahre gewachsenen Ablage auf ein neues Ordnungssystem und damit auf eine besser strukturierte Ablage um. Das Ordnungssystem entwickelten wir gemeinsam mit den Bereichsleitenden sowie der Verantwortlichen für das Qualitätsmanagement, Corinne Sturm. Gerade das «Zügeln» der digitalen Informationen ist aufwendig, weil sich in all den Jahren so einiges angesammelt hat. 

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Heute den Grundstein für das Archiv von morgen legen


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Beitrag im Kirchenboten

In der aktuellen Ausgabe des Kirchenboten berichten wir über unser Projekt mit der Reformierten Kirche Luzern (2016 bis heute): Da geht es um Gedächtnisse, Demenz und Datenlecks, um 61 Laufmeter geordnete Geschichte, und um das Archiv der Zukunft. Neugierig? Der Artikel steht hier zum Download bereit.

Bild: Kirchenvorstand, Pfarrerschaft und Begleitung an der Aufrichtfeier der sich im Bau befindlichen Lukaskirche, ca. 1934 (FotografIn unbekannt), Archiv der reformierten Kirchgemeinde Luzern, A2/A.751.

Kanton Zug: Historische Aufarbeitung des sozialen Fürsorgewesens von 1850 – 1980


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Mitarbeit im Forschungsprojekt der Zürcher Beratungsstelle für Landesgeschichte

In den letzten Jahren wurde die Thematik der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen breiter historisch erforscht und der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Betroffenen dieser Massnahmen. Das erlebte Unrecht kann man zwar nicht ungeschehen machen, jedoch werden die Opfer nach Jahrzehnten des stillen Leidens endlich ernstgenommen und rehabilitiert. Nun will der Kanton Zug das soziale Fürsorgewesen mit all seinen verschiedenen Aspekten als erster Kanton in der Schweiz umfassend aufarbeiten und beauftragt hierfür die Beratungsstelle für Landesgeschichte, ein Spin-off der Universität Zürich unter der Leitung von Dr. phil. Thomas Meier.

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Korporation Freiteil Sarnen: Historisches Archiv öffentlich zugänglich


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Aufschaltung des Verzeichnisses in der Archivdatenbank des Staatsarchivs Obwalden

Im Kanton Obwalden zählen die Korporationen zu den ältesten öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Allein in Sarnen gibt es bis heute vier Korporationen; erstmals erwähnt werden sie in einem Gerichtsurteil von 1390. Über Jahrhunderte organisierten sie die Rodung und Bewirtschaftung der gemeinschaftlichen Allmenden, Wälder und Alpen. Ausserdem übernahmen die Korporationen Aufgaben der späteren Kirchgemeinde- und Einwohnergemeinden, etwa im Vormundschaftswesen, beim Bau und Unterhalt von Kirchen oder als Feuer- und Baupolizei. Entsprechend grosse Bedeutung kommt den Archiven dieser Institutionen zu.  

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Eintauchen in die Bilderflut des 20. Jahrhunderts


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Analyse und Bewertung des Bestands „Foto Friebel“ im Stadtarchiv Sursee

Im April und Mai hatten wir das Vergnügen, uns durch einen noch weitgehend unentdeckten Bilderschatz zu wühlen: Unsere Aufgabe war die Analyse und Bewertung des analogen Fotonachlasses der Surseer Fotografenfamilie Friebel. Der umfangreiche Bestand befindet sich heute im Besitz des Stadtarchivs Sursee. Ein kleiner Teil ist erschlossen – der weitaus grössere Teil aber harrt noch seiner Entdeckung. Und Rettung. Handelt es sich bei Fotografien doch um ein hochgradig sensibles Archivgut, das aufwändiger Konservierungsmassnahmen bedarf.

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Ausnahmezustand und Alltag im Berg


  • Ausnahmezustand und Alltag im Berg

Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der Festung Fürigen

Hinter den schroffen Felswänden des Bürgenbergs bei Stansstad versteckt sich die Festung Fürigen. Gebaut während des Zweiten Weltkriegs war sie Teil des Réduits, der damaligen Verteidigungsstrategie. Das Artilleriewerk mit seinen zwei Kanonen hätte dazu beitragen sollen, einen deutschen Vormarsch in die Alpenregion abzuwehren. Auch im Kalten Krieg blieb die Festung in Betrieb, ausgerichtet auf neue Bedrohungsszenarien. Letztmals zogen 2009 Männer – nun als Soldaten verkleidet – für eine Reality-Show des Schweizer Fernsehens in den Stollen.

Bereits seit 1991 gehört die ehemals geheime Festung zum Nidwaldner Museum und ist für die Bevölkerung zugänglich. Ende März eröffnet nun eine neue Dauerausstellung mit dem Titel „Ausnahmezustand und Alltag im Berg“.

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Mit Verstärkung durch den Sommer


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Unser Team wird grösser

Über die Sommermonate erhält unser Zweifrauenteam Unterstützung: Von Juni bis August arbeitet Katharina Steiner als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt Archiv der Reformierten Kirche Luzern mit. Katharina macht zurzeit ihren Master in Ethnologie und Geschichte an der Universität Luzern, im Herbst bricht sie auf zu Feldforschungen im Iran. Neben dem Studium arbeitet sie im Staatsarchiv Luzern im Bereich Erschliessung und ist als Hilfsassistentin am ethnologischen Seminar tätig. Willkommen an Bord, Katharina!

Tatkräftige Unterstützung erhalten wir ausserdem von den Geschwistern Jacqueline und Richard Uk, die einige Mittwochnachmittage damit verbracht haben, in rekordverdächtigem Tempo Schachteln zu falten. Vielen Dank euch beiden!

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Panorama: Unser improvisierter Arbeitsplatz in der bereits leergeräumten Pfarrwohnung

Bild links: Katharina auf „unserem“ Balkon mit Blick ins Grüne und auf die Neustadt

Bild rechts: Martina mit Jacqueline, Richard und einer ersten Ladung gefalteter Archivschachteln

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