140 Jahre Hochschule Luzern Design & Kunst


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Vernissage der Jubiläumspublikation

Die Hochschule Luzern Design & Kunst, die ehemalige Kunstgewerbeschule, feiert dieses Jahr ihr 140-Jahr-Jubiläum. Wir haben die Geschichte der Schule umfassend aufgearbeitet. Nun erscheint sie als «Buchmuseum» zusammen mit einem Musterbuch und ergänzt mit Werk-Bilderreihen von Alumni. Die Vernissage findet statt am:

22. September, ab 18 Uhr, im Bau 745, Emmenbrücke

Mehr Informationen zur Vernissage

Foto: Kunstgewerbeschule Luzern, ca. 1920. StALU PS 239/14.

Ein starkes Zeichen für die Luzerner Museen setzen


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Drohende Schliessung des Historischen Museums und des Natur-Museums

Wegen der finanz­po­li­tischen Situation des Kantons droht die Schliessung der beiden kantonalen Museen per 1. Januar 2018. Damit würde der Kanton Luzern auf einen Schlag zwei lebendige Museen verlieren.

Wir sind schockiert, dass die Regierung zu solch drastischen Massnahmen bereit ist, und unterstützen die Unterschriftenaktion, welche die Freundeskreise beider Museen lancierten. Bitte auch unterschreiben und weiterleiten:  http://www.sos-museen.ch

Mit Verstärkung durch den Sommer


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Unser Team wird grösser

Über die Sommermonate erhält unser Zweifrauenteam Unterstützung: Von Juni bis August arbeitet Katharina Steiner als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt Archiv der Reformierten Kirche Luzern mit. Katharina macht zurzeit ihren Master in Ethnologie und Geschichte an der Universität Luzern, im Herbst bricht sie auf zu Feldforschungen im Iran. Neben dem Studium arbeitet sie im Staatsarchiv Luzern im Bereich Erschliessung und ist als Hilfsassistentin am ethnologischen Seminar tätig. Willkommen an Bord, Katharina!

Tatkräftige Unterstützung erhalten wir ausserdem von den Geschwistern Jacqueline und Richard Uk, die einige Mittwochnachmittage damit verbracht haben, in rekordverdächtigem Tempo Schachteln zu falten. Vielen Dank euch beiden!

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Panorama: Unser improvisierter Arbeitsplatz in der bereits leergeräumten Pfarrwohnung

Bild links: Katharina auf „unserem“ Balkon mit Blick ins Grüne und auf die Neustadt

Bild rechts: Martina mit Jacqueline, Richard und einer ersten Ladung gefalteter Archivschachteln

Arbeiten auf der ehemaligen Baubrache


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Archiv der Reformierten Kirche Luzern

Hier arbeiten wir zurzeit. Ja, auf diesem offenen Feld. Respektive im Gebäude, welches später hier gebaut wurde. Erkannt? Genau, es ist das Baufeld, welches auf dem Luzerner Stadtplan von Heinrich Meili-Wapf aus dem Jahr 1897 fast 40 Jahre lang leer blieb und schliesslich von der Evang.-Ref. Kirchgemeinde Luzern erworben wurde. Sie erstellte darauf 1935 ihre zweite Stadtkirche, die Lukaskirche.

Und hier erschliessen wir nun das Archiv der Kirchgemeinde. Es erzählt von der Geschichte der ersten reformierten Diasporagemeinde der Schweiz und hält so manche Überraschungen bereit. Zum Beispiel Hinweise darauf, dass auf obenerwähntem Bauplatz jeweils der Zirkus gastierte. Auf einem Platz, der damals noch als unbeliebter Standort fernab vom Zentrum galt. Und heute mitten im Herzen Luzerns liegt.

Foto: Blick auf die Häuserzeile an der Habsburgerstrasse, 1927. Fotograf: Emil Goetz.

Archiv! Achtung! Wichtig!


  • Archiv! Achtung! Wichtig!
  • Archiv! Achtung! Wichtig!

Bei der Erschliessung und Neuverpackung von historischen Archivbeständen denken wir manchmal auch über das nach, was verloren geht.

Im März und April arbeiten wir auch dieses Jahr an der Erschliessung des Stiftsarchivs, welches sich als Depot im Staatsarchiv Luzern befindet. Dabei begegnen wir immer wieder den Spuren unserer Vorgänger: Offenbar fanden auch sie die sich stellende Ordnungsaufgabe wichtig(!) und spannend, gleichzeitig aber einigermassen komplex. Was indes die Methoden und Möglichkeiten anbelangt, hat sich in den letzten Jahrzehnten so manches gewandelt.

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O Tannenbaum…


Plan des Propsteiwalds im Würzenbach, Luzern, 1802

Betriebsferien über die Festtagszeit

Vom 23. Dezember 2016 bis und mit 02. Januar 2017 machen wir Betriebsferien. Bis dahin wünschen wir allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Bild: Plan des Propsteiwalds im Würzenbach, Luzern
Gezeichnet von Jos. Hess, 1802

Quelle: Archiv des Stifts St. Leodegar im Hof, Luzern / Staatsarchiv Luzern

Jetzt gehts los!


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Nach der Vorprojektphase 2016 stehen Konzeption und Realisation des Projekts „Neue Dauerausstellung Museum Festung Fürigen“ an

Seit 1991 ist die Festung Fürigen im Besitz des Kantons Nidwalden und steht interessierten Besucherinnen und Besuchern als Museum offen. Auf 2018 hin plant das Nidwaldner Museum nun eine grundlegende Neugestaltung. Julia Müller, archivaria GmbH, und Angela Müller, freischaffende Historikerin, sind als externe Kuratorinnen beauftragt. Das Projekt wurde im zweiten Halbjahr 2016 aufgegleist, 2017 folgen die Arbeiten am Inhalts- und Vermittlungskonzept sowie die Realisation. Wir freuen uns auf die spannenden Recherchen, auf die Konzept- und Denkarbeit sowie auf die Zusammenarbeit mit einem engagierten Projektteam und einem kompetenten Begleitgremium.

Als kleiner Vorgeschmack an dieser Stelle der Hinweis auf einen Artikel, der im November 2016 im Obwaldner / Nidwaldner Kulturblatt erschienen ist:

Avanzini, Jana: Menschliche Schicksale und kriegerische Technik, in: Obwaldner / Nidwaldner Kulturblatt, 18.11.2016, 9.
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Foto: Nidwaldner Museum

archivaria im arbido


Interview mit archivaria in der Fachzeitschrift arbido

Die neue Ausgabe des arbido, dem offiziellen Publikationsorgan des Vereins Schweizerischer Archivarinnen und Archivare (VSA) sowie der Bibliothek Information Schweiz (BIS), befasst sich mit dem Thema Outsorcing. Die „traditionellen“ Archive sehen sich vor zahlreiche Herausforderungen gestellt: Dazu zählen etwa die Digitalisierung, der Umgang mit dem hochsensiblen Kulturgut der analogen Fotografie oder schlicht die Bewältigung wachsender Aufgaben bei gleichbleibenden Mitteln. Gerade für kleinere Institutionen – und gerade in Zeiten des Spardrucks – können Kooperationen mit externen Dienstleistern deshalb zielführend und gewinnbringend sein. Das arbido beleuchtet verschiedene Aspekte des Outsorcing, spricht mit AuftraggberInnen wie mit AuftragnehmerInnen und stellt aus diesem Anlass auch die archivaria GmbH vor.

Bos, Marguérite: „Archivarinnen – aber selbständig“, in: arbido, 2 (2016), 40-42.
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Abend des offenen Archivs in Sachseln


  • Abend des offenen Archivs in Sachseln
  • Abend des offenen Archivs in Sachseln
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  • Abend des offenen Archivs in Sachseln
  • Abend des offenen Archivs in Sachseln

Ein Beispiel gelungener Archivvermittlung

Zur Einweihung des Archivs von Kirchgemeinde, Pfarrei und Wallfahrt Sachseln organisierte die Kirchenverwaltung einen „Abend des offenen Archivs“. Die Besucherinnen und Besucher erhielten einen Einblick ins neue Archiv, durften in alten Pfarrbüchern schmökern, die ältesten Dokumente bestaunen und Anekdoten aus der Geschichte der Pfarrei in Originalakten nachlesen. Wir bereiteten dazu eine kleine Ausstellung mit historisch relevanten, aber auch kuriosen Fundstücken aus dem Archivbestand vor. Am besagten Abend gaben wir im Magazin Auskunft über die Archivarbeiten und die Besonderheiten des Bestands.

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Ein Jahr GmbH!


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Jubihui – wir freuen uns über ein spannendes erstes Geschäftsjahr als GmbH

Am 18. Mai 2016 blicken wir auf ein erfolgreiches erstes Jahr als GmbH zurück. Die Firmengründung verlieh archivaria nach einer siebenjährigen Aufbauphase einen gewaltigen Schub. Diverse grössere und kleinere Projekte zogen uns in den Bann, zahlreiche inspirierende Menschen haben wir getroffen und immer wieder wurden wir von spannenden Einblicken in vergangene Zeiten überrascht. Ein grosses DANKE unseren AuftraggeberInnen und WegbegleiterInnen!

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