Mehrjähriges Projekt in der Kirchgemeinde Emmen


Archiv Pfarrei Emmen_20200908

Oder: Schon wieder ein Arbeitsplatz mit Tageslicht

Als «StörarchivarInnen» wechseln wir mit fast jedem neuen Projekt auch unseren Arbeitsplatz, an unserem Schlüsselbund hängt meist noch mindestens ein fremder Schlüssel. Seit Mitte September führt unser Arbeitsweg nun der Reuss entlang ins Emmer Kirchenfeld – als passionierte «VeloarchivarInnen» geniessen wir die gute Verbindung – wo wir in einem mehrjährigen Projekt mit der Kirchgemeinde Emmen zusammenarbeiten dürfen.

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Adieu, adieu – ein schönes Projekt geht zu Ende


Abb 7

Gastbeitrag auf dem Blog des Museums FRAM

Dass wir gemeinsam mit dem Einsiedler Museum FRAM an einem schönen Pilotprojekt haben arbeiten dürfen, wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Die Register von sechs Kopierbüchern aus dem Nachlass des Benziger Verlags wurden abgetippt, mehr als 2500 Namen verzeichnet und dazu noch 70 ausgewählte Briefe transkribiert. Nicht viel, wenn man bedenkt, wie gross das Archiv insgesamt ist – fasst es doch rund 700 Laufmeter. 700 Laufmeter! Das ist ziemlich viel überlieferte Verlagsgeschichte in Form von Bildern, Vorlagen, Briefen, Zeitschriften, Büchern, privaten Nachlässen und mehr. Wir haben also, mit anderen Worten, in unserem Pilotprojekt gerade mal an der Oberfläche gekratzt. Aber schon das war spannend: Man erhält so eine Ahnung davon, was es hier noch für Schätze zu bergen, Forschungsarbeiten zu schreiben und Verzeichnisse zu erstellen gibt.

Nun sind wir eigentlich fast etwas traurig, ist das Projekt zu Ende. Wer darüber noch mehr erfahren will, der oder die lese unseren Gastbeitrag für den FRAM-Blog. Die Webseite des Museums genauer anzuschauen, lohnt sich sowieso: Das kleine und engagierte Team des Museums macht hier nämlich bisweilen Trouvaillen aus dem Benziger Archiv – und aus anderen Sammlungen – zugänglich. Viel Spass!

Bild: Archiv Museum FRAM, Haa 7.1, Bild Nr. 2644, Seite 60

Gemeindearchiv Ingenbohl


Ferien Brunnen

«Ferien auf neue Weise»

Tolles Fundstück aus dem Gemeindearchiv Ingenbohl: Ein Sticker aus dem Jahr 1970 für die Tourismuswerbung. Von der Gestaltung und vom Inhalt her sehr passend auch für die Corona-geprägte Gegenwart…

archivaria macht hingegen über den Sommer keine Ferien – auch nicht «auf neue Weise» –, sondern arbeitet an Orten voller Postkartensujets: Luzern, Ingenbohl/Brunnen und Zug. Wir beschäftigen uns mit frühneuzeitlichen Urkunden sowie Güseldeponien in den 1960er-Jahren, rekonstruieren die globale Vernetzung eines Verlags im 19. Jahrhundert und unternehmen Zeitreisen durch die Geschichte des Vormundschafts- und Armenwesens. Vielleicht doch eine «neue Weise» Ferien zu verbringen?

Benziger Verlag Einsiedeln


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Global vernetzt

Zusammen mit dem FRAM Museum starten wir dieses Jahr ein Pilotprojekt. Ziel ist es, eine erste Übersicht über die Vernetzung des Benziger Verlags zu erhalten. Der für die katholische Welt bedeutende Einsiedler Verlag war insbesondere bekannt für Andachtsbilder, Gebetsbücher und religiöse Literatur und gehörte bis Mitte des 20. Jahrhunderts zu den grössten Arbeitgebern des Kantons Schwyz.

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Zu Corona Zeiten


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Sarnen von einer neuen Seite kennenlernen

Eigentlich war am 16. März 2020 geplant, mit unserer Auftraggeberin, der Korporation Freiteil, einen Rundgang durch Sarnen zu unternehmen, um all deren Liegenschaften kennenzulernen. Das sollte bei der Erschliessung des Korporationsarchivs helfen, die Bauakten besser zuordnen zu können. Doch der Rundgang fiel wegen der Corona-Pandemie ins Wasser. Nun lernen wir Sarnen von einer ganz neuen Seite kennen: Über die Bauakten der Korporation Freiteil. Und menschenleer…

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Zuger Forschungsprojekt zur sozialen Fürsorge


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Zeitzeugen gesucht

Seit bald einem Jahr arbeitet Martina im Zuger Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der sozialen Fürsorge. Nun werden immer noch Zeitzeugen für Interviews gesucht. Mehr zum Projekt und zum Aufruf für Zeitzeugen ist im Artikel der Zuger Zeitung vom 4. Januar 2020 zu erfahren.

Betriebsferien über die Festtage


Stiftsschatz

Wir sagen Danke und machen mal Pause

Was für ein Jahr! Vielfältige Projekte, spannende Begegnungen, tolle Kooperationen, viel zu tun. All unseren AuftraggeberInnen, MitarbeiterInnen und MitstreiterInnen einmal mehr ein grosses Dankeschön: Es war eine Freude, mit euch und Ihnen zusammenzuarbeiten. Nun ist es an der Zeit für eine Pause: Zwischen Montag, 23. Dezember 2019 und Sonntag, 05. Januar 2020 machen wir Betriebsferien. Bis dahin wünschen wir allen frohe Weihnachten voller freudiger Überraschungen und einen guten Rutsch in ein abwechslungsreiches und erfülltes neues Jahr! Wir freuen uns aufs Wiedersehen…

 

Titelbild: Engel des Luzerner Kunstmalers Alfred Schmidiger in der Schatzkammer der Hofkirche St. Leodegar, Luzern. Die Führungen zum Luzerner Stiftsschatz können wir übrigens wärmstens empfehlen!

HSLU Design & Kunst in «Schweiz Aktuell» auf SRF


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Rückblick auf die Geschichte der Kunstgewerbeschule

Anlässlich ihres vollständigen Umzugs in die Viscosistadt sendete SRF am 28. November 2019 in «Schweiz Aktuell» einen Beitrag zur HSLU Design & Kunst. Dabei interessierte nicht nur der neue Standort mit seinen grosszügigen Werkstätten. Martina Akermann gab auch Auskunft zur historischen Entwicklung der Schule. Sie und Julia Müller hatten auf das Jubiläumsjahr 2017 hin ihre wechselvolle Geschichte aufgearbeitet.

Wir wünschen der HSLU Design & Kunst alles Gute am neuen Standort beim Aufschlagen eines neuen Kapitels in ihrer Geschichte!

Mit Linus auf Fototauchgang


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Neuer Mitarbeiter und ein spannendes neues Projekt

Seit Mitte Oktober haben wir einen studentischen Mitarbeiter: Linus Ruegge ist Historiker, hat in Basel studiert und sich schon in diverse Archive vergraben, wohnt in Luzern, pflegt privat einen Garten und setzt sich auch im Rahmen seines Dissertationsprojektes mit Grünflächen auseinander. Da geht es nämlich um die Geschichte urbaner Natur in Luzern. Linus wird uns bei der Erschliessung verschiedener Archive unterstützen, und uns auch sonst tatkräftig unter die Arme greifen. Wir freuen uns sehr über das neue Mitglied in unserem kleinen Team: Herzlich willkommen, Linus!

Unser erstes gemeinsames Projekt ist ein äusserst spannender Tauchgang mitten in die Luzerner (und Schweizer) Fotogeschichte:

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Unser Sommerteam


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Was für ein Glück: Wir haben viel zu tun – und dürfen auf tolle Projektmitarbeitende zählen

Wir haben alle Hände voll zu tun! Martina gräbt sich durch Quellen zum sozialen Fürsorgewesen im Kanton Zug, Julia schreibt Archivkonzepte und Leitfäden, soeben waren wir noch in Sachseln und haben eine Nachlieferung erschlossen, daneben suchen wir eine studentische Mitarbeiterin oder einen studentischen Mitarbeiter, streiken für mehr Gleichberechtigung und ja, machen auch mal Ferien. Und jetzt stehen bereits die nächsten Erschliessungsprojekte an: Auch in diesem Sommer sind wir wieder in der Gemeinde Ingenbohl tätig, ausserdem starten wir mit der Erschliessung des Archivs von Pfarrei und Kirchgemeinde Büron-Schlierbach. Das schöne ist, dass wir auf tatkräftige Unterstützung zählen dürfen.

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